"Enter": Navigation überspringen
  • Tab oder Shift + Tab - zum nächsten oder voherigen interaktiven Element springen
  • - innerhalb eines Elements navigieren
  • w a s d - innerhalb eines Elements navigieren
  • Enter - Element aktivieren
  • i - Tastaturbefehle anzeigen
  • CTRL / CMD + + oder - - Ansicht vergrößern oder verkleinern
  • Escape - Popup schließen
  • t - Tooltip anzeigen
  • m - zum Menü

Interactive-Studio

Domain-Transfer

Ein Domain-Transfer bezeichnet den technischen und administrativen Vorgang, bei dem eine Internet-Domain von einem Domain-Anbieter (Registrar) zu einem anderen übertragen wird. Dabei bleibt die Domain selbst bestehen, lediglich die Verwaltung und Zuständigkeit wechseln. Ein Domain-Transfer betrifft also nicht den Inhalt einer Website, sondern ausschließlich die Organisation und Steuerung der Domain.

Warum wird ein Domain-Transfer durchgeführt?

Ein Domain-Transfer wird häufig vorgenommen, um:

  • Domains zentral zu verwalten,
  • die technischen Leistungen zu nutzen,
  • Sicherheits- und Verwaltungsprozesse zu optimieren,
  • zu einem leistungsfähigeren Anbieter zu wechseln,
  • von besseren Supportstrukturen zu profitieren,
  • höhere Sicherheitsstandards zu nutzen,
  • mehrere Domains in einem einheitlichen System zusammenzuführen,
  • Kosten und Vertragsbedingungen zu optimieren, z. B. günstigere Gebühren oder komfortablere Vertragslaufzeiten.

Technische Aspekte und TTL

Im Rahmen eines Domain-Transfers spielt die sogenannte TTL (Time to Live) eine wichtige Rolle. Sie bestimmt, wie lange DNS-Informationen zwischengespeichert werden, bevor sie erneut abgefragt werden. Eine niedrige TTL vor dem Transfer sorgt zunächst dafür, dass sich Änderungen schneller propagieren, also weltweit aktualisieren. Nach dem Transfer wird die TTL allerdings meist wieder erhöht werden, um Stabilität und Performance zu verbessern. Auch Nameserver, Subdomains und bestehende DNS-Einträge sollten vor dem Transfer unbedingt überprüft und gesichert werden, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.

Rechtliche und administrative Voraussetzungen

Für einen Transfer sind meist Auth-Codes oder Transfer-Keys erforderlich, und die Domain darf natürlich auch nicht gesperrt sein (z. B. Domain-Lock). Zudem müssen Fristen eingehalten werden, wie etwa Sperrfristen nach Registrierung oder vorherigem Transfer. Hinzu kommen nationale und internationale Regelungen, wie die ICANN-Bestimmungen für Top-Level-Domains. All diese Maßnahmen sorgen dann dafür, dass der Transfer rechtlich korrekt und sicher durchgeführt wird.

Auswirkungen auf Website und E-Mail

Ein Domain-Transfer wirkt sich in der Regel nicht direkt auf den Inhalt der Website aus, jedoch können E-Mail-Systeme bei fehlerhaften DNS-Einstellungen kurzfristig betroffen sein. Um Ausfallzeiten zu vermeiden, empfehlen wir, vorab Back-ups zu erstellen und die Kommunikation zwischen Digitalagentur, interner IT und dem neuen Anbieter abzustimmen.

Empfehlung zur Domain-Verwaltung

Für Unternehmen empfiehlt sich der Einsatz eines Domain- und Hosting-Systems mit feingranularer Benutzerverwaltung. So können betreuende Agenturen, Dienstleister oder interne Teams gezielt mit den notwendigen Rechten ausgestattet werden, ohne vollständigen Zugriff auf alle Systeme zu erhalten. Das erhöht die Sicherheit, schafft Transparenz und erleichtert die Zusammenarbeit erheblich. Zentralisierte Verwaltung erleichtert zudem die Abrechnung, Konsolidierung mehrerer Domains und gegebenenfalls die Verwaltung von SSL-Zertifikaten.

Begierde Wissen